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Im März nahmen 41 Schülerinnen und Schüler der BAfEP Amstetten am österreichweiten Handyexperiment teil. Drei Wochen lang reduzierten sie bewusst ihren Smartphone-Konsum und tauschten ihre Smartphones gegen Tastenhandys. So blieben sie zwar erreichbar, verzichteten jedoch auf Social Media und viele andere digitale Ablenkungen.

Vor Beginn des Experiments fand für alle Teilnehmenden eine Informations- und Einführungsveranstaltung statt. Dazu waren sowohl die Schülerinnen und Schüler des Handyexperiments als auch die Mitglieder der Kontrollgruppe eingeladen. Dabei wurden die Ziele, der Ablauf sowie die wissenschaftliche Begleitung des Projekts vorgestellt.

Beeindruckendes Durchhaltevermögen

Besonders erfreulich war das große Engagement der Schülerinnen und Schüler: Bis auf wenige Ausnahmen hielten alle Teilnehmenden das Experiment erfolgreich bis zum Ende durch.

Viele Jugendliche berichteten anschließend von positiven Erfahrungen. Sie nahmen sich mehr Zeit für persönliche Gespräche, Hobbys, Bewegung und andere Freizeitaktivitäten. Einige stellten außerdem fest, dass sie sich besser konzentrieren konnten und ihren Alltag bewusster wahrnahmen.

Begleitet wurde das Handyexperiment an der BAfEP Amstetten von Gabriele Pfaffeneder, Julia Grimm und Katharina Wieland. Sie unterstützten und betreuten die Schülerinnen und Schüler während des gesamten Projekts.

Ein Anstoß zum Nachdenken

Das Handyexperiment machte deutlich, wie selbstverständlich digitale Medien unseren Alltag prägen und wie wichtig ein bewusster und reflektierter Umgang mit dem Smartphone ist. Bereits kleine Veränderungen können dazu beitragen, die tägliche Bildschirmzeit nachhaltig zu reduzieren.

Auch wer nicht am Experiment teilgenommen hat, kann den eigenen Smartphone-Konsum bewusst hinterfragen und die Bildschirmzeit Schritt für Schritt verringern. Dabei können folgende Tipps helfen:

  • Handyfreie Zeiten einplanen, zum Beispiel beim Lernen oder während der Mahlzeiten.
  • Benachrichtigungen auf wirklich wichtige Apps beschränken.
  • Das Smartphone nachts außerhalb des Schlafzimmers aufbewahren